Die Überschrift ist in Anführungsstrichen, ist sie doch ein Zitat der Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano“ zum Weltfrauentag.
Zur selbstgestellten Frage „Wer hat im 20. Jahrhundert am meisten zur Emanzipation der westlichen Frauen beigetragen?“ bringt sie die Antwort ins Spiel: „Die Waschmaschine“.
Der Vatikan muss es wissen. Denn, so sagt man, beim evangelischen Pfarrer hängt die gewaschene Kinderwäsche hinterm Pfarrhaus, beim katholischen Pfarrer übers ganze Dorf verstreut.
Oder geht es in Wirklichkeit um die Emanzipation der Männer? Muss sich Mann nicht mehr bloß wegen der blöden Wäsche eine Frau suchen oder bei Muttern waschen lassen? Wie konnte der Vatikan diese männerbefreinde Wirkung der Waschmaschine übersehen?